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Bohren in Stein oder Glas

Arbeiten von Fachkräften ausführen zu lassen, kann kostspielig sein. Mit der richtigen Herangehensweise können Sie vieles selbst erledigen. Dank unserer Schritt-für-Schritt-Anleitungen auf der SKIL Website können Sie Zeit und Geld sparen. Diese Schritt-für-Schritt-Anleitungen sind in Kategorien unterteilt, die sich auf die verschiedenen Arbeiten im und ums Haus beziehen, und bieten Ihnen leicht verständliche Erklärungen von A bis Z.

Klicken Sie einfach auf eine unserer Schritt-für-Schritt-Anleitungen oder einen Do-it-Yourself-Tipp, und Sie können sofort loslegen!

  1. Steinbohrer

    Einen Steinbohrer erkennt man an der breiten, zweischneidigen Spitze. Wenn sie in hartes Material bohren, sollten Sie die Schlagbohrfunktion Ihres Bohrers einschalten. Für Mauerwerk und Fliesen können Sie einen standardmäßigen Steinbohrer verwenden. Benötigen Sie ein Loch mit größerem Durchmesser, sollten Sie das Loch mit einem 4-mm-Steinbohrer vorbohren.

  2. Betonbohrer

    Stein- und Betonbohrer unterscheiden sich hauptsächlich durch ihre Spitze. Beide meißeln das Material mit ihrer breiten Spitze eher weg, als dass sie es schneiden. Die Spitze eines Steinbohrers besteht aus Hartmetall, während die eines Betonbohrers aus Diamant oder Widia gefertigt ist. Durch diese extra harte Spitze eignet sich der Bohrer zum Bohren in Beton, Keramik, Granit und Fliesen. Es gibt auch Profi-Betonbohrer mit drei Schneidkanten, die sogar in Stahlbeton bohren können. Weitere Bohrerarten für sehr harte Materialien sind SDS-plus-Bohrer. Diese können nur in Verbindung mit einem Bohrhammer mit einem speziellen SDS-plus-Bohrfutter verwendet werden.

  3. Verstellbare Lochsäge

    Für größere Löcher, z. B. um eine Steckdose oder einen Lichtschalter in einer Wand zu installieren, können Sie eine verstellbare Lochsäge verwenden. Sie wird in eine spezielle Bohrmaschine eingespannt, wobei eine Auswahl verschiedener Durchmesser zur Verfügung steht. Eine Lochsäge ist mit Diamant- oder Widia-Zähnen bestückt.

  4. Lochsägen mit festem Durchmesser

    Profihandwerker bevorzugen gewöhnlich Lochsägen mit festem Durchmesser. Sie sind robuster und stabiler und sind normalerweise mit den gleichen Durchmessern erhältlich, die sich bei den verstellbaren Lochsägen einstellen lassen. Der Steinbohrer in der Mitte der Lochsäge beginnt mit einem zentrierten Loch in der Wand. Das Sägeblatt schneidet dann das eigentliche Loch im gewünschten Durchmesser.

  5. Diamantbohrer

    Profi-Diamantbohrer müssen mit Wasser gekühlt werden, vor allem beim Bohren von Löchern mit größerem Durchmesser. Sie eignen sich zum Bohren in Ziegelstein, Granit, Kalksandsteinziegel, porösen Tonstein und Stahlbeton. Bohrmaschinen mit Diamantbohrern werden gewöhnlich in eine Halterung eingespannt. Dafür wird eine Bohrmaschine mit 1500 bis 2500 Watt Leistung empfohlen.

  6. Glasbohrer

    Zum Bohren in Glas benötigen Sie einen speziellen Glasbohrer. Bohren Sie sehr vorsichtig, und wenden Sie nicht zu viel Kraft an. Wenn möglich bohren Sie von beiden Seiten in das Glas. Dabei sollte die Glasscheibe auf einem Holzbrett oder einer Holzplatte liegen.

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